19.11.2017

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Kirmesausrufen

Ausrufen(3)„Wenn die blauen Kittel dorch de Stroßen fahr’n, jeder die Fanfare blöst so got hä kann. Wenn‘t ,Hui Wäller?‘ – ,Allemol!‘ schallt weit un breit, dann es et su weit – Kermeszeit!“

Bereits früh am Samstagmorgen treffen sich die Mitglieder der Kirmesgesellschaft um sich mit ihren in den Farben der Stadt Hachenburg beflaggten Fuhrwerken fröhlich singend in die unterschiedlichen Stadtteile zu begeben und den Hachenburgern unter tosendem Einsatz der vereinseigenen Fanfarenspieler den Beginn der Kirmeszeit bekannt zu geben. Dabei sind oft sehr bunte Szenen zu beobachten: Frauen erhalten Blumen gegen ein Küsschen oder eine Umarmung. Es wird gesungen, geschunkelt und gelacht. Besuche alteingesessener Familien stehen ebenso auf dem Programm wie kurze Abstecher in die lokale Gastronomie und auch das Nahebringen der Kirmestradition an neue Einwohner, sogenannte „Zogereeste“, darf nicht fehlen.

Das eigentliche Ausrufen läuft dabei stets nach dem gleichen Muster ab: Fanfaren lassen krachend die ersten Noten des „Äckerchen“ (DAS Hachenburger Kirmeslied), erklingen und ein Kirmesbursch, meist ein junger Recke, ruft mit schallernder Stimme und mit einem althergebrachten Reim die Hachenburger Kirmes aus.

Sollten auch sie einmal in den Genuss der seit Generationen überlieferten Verse kommen wollen, so folgen sie am Kirmessamstag-Vormittag in der gesamten Stadt dem Klang der Fanfaren und der guten Laune. Und als Programmtipp: Das große Finale des Kirmesausrufens findet mit allen Blaukitteln am Kirmessamstag, gegen 14.00 Uhr auf dem Alten Markt statt.

Spätestens nach dem großen Finale, dem Abschluss-Ausrufen auf dem „Alten Markt“, dürfte allen Bürgern, Gästen und Freunden der Stadt Hachenburg klar sein. „Et es Kermeszeit“.

Ausrufen, Kirmes Hachenburg